Und plötzlich ist er wieder da: der volle Klang

Im Konzert, in alltäglichen Gesprächssituationen, beim Spielen mit den Enkeln oder bei schwierigen Geschäftsverhandlungen. Der volle Klang eines Instruments oder des gesprochenen Wortes ist wieder da.

 

Hörgeräte heute, das ist nahezu unsichtbare Präzisions-Elektronik – mit fantastischer Wirkung:

dem vollen Hörgenuss. Lange schon ist es her, dass Hörgeräte mit dem Stigma von "Altsein" behaftet waren.

Die Zahl junger Menschen mit Hörproblemen hat stark zugenommen und das Angebot an moderner Hörgeräte-Akustik ist umfangreicher denn je. Heute gibt es eine Vielzahl von perfekten Hörsystemen mit unterschiedlichen Ausstattungen und in modischen Designs, die zu ihrem Nutzer passen.

 

Das Hörgerät hat seinen "Schrecken" verloren und die Technik ist im Verlauf der vergangenen Jahrzehnte durch die Fortentwicklung der Mikroelektronik immer kleiner und leistungsfähiger geworden.

Trotz Hörproblemen: Aktivitäten geniessen …

Die drei am Häufigsten genutzten Systeme

Wir möchten Ihnen hier kurz die drei gängigen Grundtypen von modernen Hörgeräten vorstellen, wobei wir weniger verbreitete Sonderformen, wie beispielsweise die "Hörbrille", an dieser Stelle außen vor lassen möchten. Alle heutigen Systeme haben Eines gemeinsam: Sie sind sehr klein, unauffällig und äußerst leistungsfähig.

Viel mehr Details zu den technisch sinnvollen Möglicheiten bei der Beseitigung von Hörproblemen können wir Ihnen natürlich in einem persönlichen Gespräch vermitteln. Hierbei beantworten wir auch alle individuellen Fragen zur Finanzierung, bzw. den Beiträgen der Krankenkassen.

 

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Systeme mit offener Versorgung

In-dem-Ohr Hörgeräte

Hinter-dem-Ohr Hörgeräte

Ein Rückblick: Vom Hörrohr zur High Tech Elektronik

Aber wie kam es überhaupt zu den modernen Formen der Hörhilfen?

Hier eine kurze Geschichte zu einer langen Entwicklung:

 

Denken wir an Schwerhörige in vergangenen Zeiten, so haben wir noch das "Hörrohr" vor Augen … es entstand im 17. Jahrhundert und verstärkte durch seine einfache Trichterform den Schall.

Die Schallverstärkung des Hörrohrs betrug zwar nur ca.  20 – 30 Dezibel – verglichen mit heutigen Geräten eine geringe Leistung – seinerzeit war dies aber bereits hilfreich.

 

Es war die Einführung des Telefons, die auch zur Weiterentwicklung bei den Hörgeräten führte. Werner von Siemens entwickelte 1878 den ersten Telefonhörer für Schwerhörige. Ende des 19. Jahrhunderts fertigte dann ein anderer Hersteller das erste transportable Hörgerät.

Siemens blieb jedoch einer der Technikpioniere auf diesem Gebiet und ab etwa 1910 waren bereits Geräte verfügbar, die nicht allein den Ton des Telefons, sondern auch den Umgebungsschall verstärkten – diese wurden zunächst jedoch nur an Siemens-Mitarbeiter und deren Familien abgegeben.

Drei Jahre später lancierte das Unternehmen Siemens & Halske den "Phonophor" im freien Markt. Seine Bestandteile waren Batterie, Mikrophon und Hörer.  Die Einzelteile waren komfortabel in einer speziellen Tasche transportabel – aber immer noch sehr voluminös und dadurch wenig benutzerfreundlich.

Kurze Zeit später wurden die „Phonophore“ mit dem so genannten „Ohrsprecher“ versehen – einem speziell dafür angefertigten Einsteckhörer. Die Zeit der Miniaturisierung und der damit einhergehenden unauffälligen Schallverstärkung - direkt am Ohr - war angebrochen.

 

Der Trend zur Miniaturisierung setzte sich in den 40er und 50er Jahren des letzten Jahrhunderts fort: Die Verwendung sehr kleiner "Subminiturröhren" als Verstärkerelemente führte dazu, dass Hörgeräte das Taschenformat erreichten und dadurch transportabel wurden. Ihr Nachteil waren die sehr hohen Kosten. Für viele Menschen mit Hörproblemen blieben die Neuentwicklungen daher unzugänglich.

Das US-amerikanische Unternehmen Sonotone Corporation bot 1952 erstmals Hörgeräte auf Transistorbasis an. Diese Technik ließ das Hörgerät auf die Größe einer Zigarettenschachtel weiter schrumpfen.

 

Erst in den 60er Jahren wurden Geräte entwickelt, die denen ähnlich sind, wie wir sie heute kennen. Sie wurden hinter dem Ohr getragen. Die Ladung ihrer relativ großen Batterien reichte aber oftmals nur für einen Tag aus. 1966 wurde das erste, von Siemens entwickelte Im-Ohr-Hörgerät unter der Bezeichnung „Siretta 339“ angeboten. Inzwischen waren die Hörgeräte für viele Menschen erschwinglich geworden.

Die weitere Entwicklung der Hörgeräte schritt voran und über viele Gerätegenerationen hinweg wurden sie  jeweils kleiner und leistungsstärker. So wurden zunächst dreikanalige Analoghörgeräte entwickelt, dann digital programmierbare Hörgeräte. Heute sind miniaturisierte, volldigitale Hörgeräte zum Standard geworden.

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